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Kuppe, Angela schrieb am 19.06.2011 um 22:26:

Ein freundliches HALLO

Seid 4 Jahren mache ich auf der wunderschönen Insel Borkum Urlaub. Wir sind jedes mal begeistert von der Natur und der Artenvielfalt dieser Insel und freuen uns schon auf unseren nächsten Aufenthalt. Zu meinem Entsetzen habe ich jetzt von der Golfplatzplanung gelesen. Was für eine Frechheit von den Verantwortlichen !!! Wollen die Herrschaften nur noch golfspielende, schicki-micki Urlauber auf der Insel haben oder naturliebhabende Urlauber? Ich glaube, dass die Urlauberzahl eher zurück gehen wird, wenn dieser Plan wirklich umgesetzt wird. Mir reicht der vorhandenev Flugplatz mit dem Fluglärm schon und ich bin sicher, dass mein Urlaubsziel ein Anderes werden wird sollte noch ein Stück Natur wegen eines blöden Golfplatzes zustört werden!
Ich hoffe und drücke ganz fest die
Daumen, dass dieses Vorhaben nicht realisiert wird !!!!!!!!!!!
Angela Kuppe

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Anita Kässler schrieb am 12.01.2011 um 17:57:

Borkum hat sich einen Charme erhalten, der mich immer wieder anzieht. Es ist eine Insel, die sich eine wundervolle Normalität erhalten hat, obwohl ja jedes Jahr viele Touristen anreisen und untergebracht werden wollen.

Insbesondere die Naturräume auf Borkum, aber auch der Charakter einer Insel, die eine interessante Geschichte und Kultur hat, die sie unverwechselbar macht, ziehen mich und viele andere Menschen, die ich kenne, immer wieder dorthin. Die Vorstellung, dass da riesige Flächen jetzt von einem makellosen englischen Golfrasen bedeckt sind, schreckt mich wirklich ab.

Ich bin schockiert über das Golfplatzvorhaben und auch über die neuen Bauvorhaben im Zusammenhang mit diesem Vorhaben. Ich finde, dieses Projekt passt wirklich nicht zu Borkum und verändert seinen Charakter zum Nachteil.

Meistens begreift man erst, wenn man die eigentlichen Schätze zerstört hat, dass sie von großem Wert waren. Die wirtschaftlichen Interessen höher zu stellen als Heimat- und Naturschutz bedeutet, dass man die Augen schließt vor dem, was Borkums wirkliche Schätze sind.

Anita Kässler

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Sabine Maßmann schrieb am 06.12.2010 um 17:33:

:>[NEIN, ein Golfplatz ist nicht nur eine wirtschaftliche Fehlinvestition sondern auch eine Verstümmelung der Natur. Erholungssuchende und vor allem Menschen, die aus zwingend gesundheitlichen Gründen Borkum immer wieder aufsuchen, tun dies aus Gründen des hervorragenden Hochseeklimas und der Natur, die gerade auch im Oostland so herrausragend ist.
Da sollte man sich doch mehr auf landwirtschaftliche Produkte besinnen und die Flächen dafür nutzen.

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Fam. L. schrieb am 01.12.2010 um 08:09:

Unfassbar, dass man anscheinend nicht in der Lage ist, die Natur in Ruhe zu lassen und sich an dem, was ist zu erfreuen. Borkum ist ein absolutes Schmuckstück und wird durch ein solches Projekt unwiderruflich beschädigt. Und die Schickeria findet sicher ein anderes schönes Plätzchen zum Schaulaufen...

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Friedrich Hübner schrieb am 27.11.2010 um 12:09:

Als langjähriger Besucher Borkums halte ich die Umwandlung von Feuchtgrünlandflächen auf Borkum in einen Golfplatz aus den von der Interessengemeinschaft Nachhaltige Entwicklung Borkum überzeugend dargelegten Gründen nicht für vertretbar.
Bevor die plausible Argumentatation der IG nicht nachvollziehbar widerlegt wird (was nach meiner Einschätzung kaum möglich erscheint), darf ein Golfplatz auf so sensiblen Flächen nicht realisiert werden.

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Reinder Beckmann schrieb am 21.11.2010 um 12:17:

Es ist eben doch nicht alles anders auf Borkum. Das eine kleine Anzahl Lobbyisten häufig versuchen, ihre zum Teil recht privaten oder geschäftlichen Interessen hinter dem Rücken der schweigenden Masse der Bevölkerung durchzusetzen ist hier leider nicht anders als sonst wo. Solange sich niemand beeinträchtigt fühlt, ist das vielleicht auch noch irgendwie nach zu vollziehen. (Planungs- und Bausünden der Vergangenheit mal ausgenommen)
Problematisch wird es, wenn sich eine größere Anzahl Bürger gegen eine Sache aussprechen, und diese Gegenargumente schlichtweg ignoriert oder recht arrogant belächelt werden. Wenn dann noch auf hoher Ebene mit Hilfe etlicher, sicherlich nicht neutraler Politiker und Behörden der mehrheitliche Wille des Bürgers bekämpft wird, so ist dies mehr als unerträglich.
Vielleicht lässt sich im Rahmen einer solchen Interessengemeinschaft ja auch an diesem Zustand in naher Zukunft ein wenig ändern.

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Johann Höllrigl schrieb am 15.11.2010 um 14:26:

Vor wenigen Jahren bin ich nach Borkum gezogen.
Und warum? Ich wollte irgendwo hinziehen, wo es "anders" ist als auf dem Festland. Noch gibt es hier relative Ruhe, es ist stressfreier und es gibt viel unberührte Natur.
Golfplätze gibt es mittlerweile fast überall.
Ich finde es erschreckend, dass sich Borkum auch ohne Golfplatz schon immer mehr an das Festland annähert (mehr Autoverkehr als früher, Lidl, Kik etc.). Wo bleibt da der Spruch "auf Borkum ist alles anders" ?
Borkum sollte sich auf seine Stärken besinnen und die Natur erhalten.
KEIN GOLFPLATZ AUF BORKUM!!!!!!!!!!!!

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Edith van Hoorn schrieb am 14.11.2010 um 21:30:

ich bin auf Borkum geboren und besuche meine Familie zwei mal im Jahr. Als ich erfuhr, das Herr Schröder auf Borkum ein Haus hat und von Zeit zu Zeit sich mit seiner Familie dort aufhält, kam mir der Gedanke, das er durch seine Anwesendheit, Leute nach Borkum locken wird, die ein gewissen Stattus haben, allso ein Golfplatz muss her. Hört sich für manchen vieleicht merkwürdig an, aber das eine zieht das andere nach sich. Bald werden wir Schröder und Putin auf Borkum Golf spielen sehen. Schon sehr merkwürdig das ganze. Wir Borkumer brauchen keinen Golfplatz, ich möchte meine Heimat nicht nicht von skrupellosen Geschäftemachern überfüllt sehen. Ich hoffe, das es nicht dazu kommt, aber nach den Bildern zu urteilen, wird wohl schon umgebaut oder? Haben wir Insulaner denn kein Mitspracherecht?

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Karin Akkermann schrieb am 11.11.2010 um 17:58:

Borkum liebt man oder man hasst es - Zwischentöne gibt es wenig. Diese Erfahrung wird wohl jeder Borkumer schon gemacht haben, der mit "seinen" Gästen spricht. Fragt man nach den Gründen, erhält man immer ähnliche Antworten.
Wir lieben:
- die schöne, abwechslungsreiche Natur und Weitläufigkeit der Insel
- das Unkomplizierte, Unprätentiöse (hier muss man sich nicht "schick machen", nur um Essen zu gehen)
Wir hassen:
- das Ortsbild (Gästezitat: "Borkum sieht aus wie die Fußgängerzone von Wanne-Eickel"
- das fehlende Inselflair (zu viel Autoverkehr, zu wenig kleine Insulanerhäuser, zu wenig kleine hübsche Lädchen...)
Ich zumindest habe noch keinen Gast erlebt, der einen Golfplatz vermisst hätte, aber die Zahl der Gäste, die es bedauert, dass Borkum immer städtischer wird und immer mehr Grünflächen verschwinden, nimmt ständig zu.
Ein hübsches kleines Inseldorf werden wir nie wieder haben - der Zug ist lange abgefahren.
Ziel kann es doch daher nur sein, die Natur der Insel - unser großes Plus - nicht noch weiter zu zerstören, möglichst alle noch vorhandenen Grünflächen zu erhalten und gemeinsam an den tatsächlichen Schwächen der Insel zu arbeiten.

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Christine Hartmann schrieb am 04.10.2010 um 17:08:

Seit meinem 4ten Lebensjahr komme ich bereits nach Borkum. Und über 30 Jahre später komme ich immer noch gerne - und brauche dazu KEINEN Golfplatz. Wer nach Borkum reist, der möchte Meer, Wind und Wellen, unberührte Natur, Tiere und abwechslungsreiche , weite Landschaft. Borkum ist in seiner Art einzigartig und die Einzigartigkeit verbunden mit dem Hochseeklima lässt den Urlaub jedes Mal von Neuem unvergesslich bleiben. Deswegen reist man nach Borkum. Golfen tut man anderswo.

Es wäre aus unserer Sicht verantwortungslos auf Borkum wertvolle Wiesen und Felder bzw. Rastplätze für Wildgänse gegen einen Golfplatz zu ersetzen. Der Vergleich hält auch gar nicht stand: Die Natur steht an erster Stelle und es gibt nicht ein Argument, weshalb sie gegen einen Mini Golfplatz weichen sollte. Wer nach Borkum kommt möchte nicht golfen, dazu gibt es andere Inseln. Borkum bietet darüber hinaus genug an Freizeitaktivitäten. Borkum ist nicht Sylt oder Helgoland - Borkum ist anders, und das muss es bleiben.

Bleibt letztlich die Frage, ob man auf Borkum die Klientel möchte, die man sich durch den Bau des Golfplatzes erhofft.

Ach ja und wie ist das eigentlich bei Sturm oder starkem Wind - soll um den Golfplatz auch eine hohe Windschutzmauer gebaut werden?

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J. Akkermann schrieb am 15.09.2010 um 14:00:

Ich finde es bemerkenswert, dass die Golfplatzbefürworter in der Lokalpolitik einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung
pro Golfplatz als eines ihrer Argumente vorbringen.
Bei einer Online-Umfrage der Borkumer Zeitung haben sich nur 34,5% von 316 Teilnehmern für einen Golfplatz als Tourismus fördernde Maßnahme ausgesprochen. Das ist zwar nicht von wissenschaftlichem Wert, aber immer noch aussagekräftiger als der gefühlte Stimmungsumschwung in der Bevölkerung, den besagte Politiker wahrgenommen haben wollen.
Außer diesem Votum der Zeitungsleser und der eindeutigen Absage durch die Bürgerbefragung vor ein paar Jahren gibt es kein valides Indiz für die eine Pro Golfplatz Stimmung. Wenn sich die Befürworter so sicher sind, warum fragen sie die Bürger nicht erneut?

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Dr. Ulrich Malchau schrieb am 03.09.2010 um 12:41:

Sehr zu begrüßen ist, wenn die "Interessengemeinschaft Nachhaltige Entwicklung Borkum" das Thema "Golfplatz" noch einmal aufgreift. Der Flyer "Der Golfplatz kommt" ? trifft die Probleme auf den Kern. Hoffentlich gelingt es, bevor es zu spät ist, wie bei dem Thema Wasserturm noch die Notbremse zu ziehen. Es ist schließlich eine Angelegenheit, bei der die gewählten Politiker sich bewusst über die Mehrheitsmeinung der eigenen Wählerschaft hinwegsetzen wollen.

Es ist unverantwortbar, dass wertvolle Biotope durch eine künstliche Freizeitlandschaft ersetzt werden sollen. Der typische Charakter Borkums würde beschädigt: Borkum ist einerseits eine durchaus vitale kleine Stadt, andererseits aber eingebettet in eine unverfälschte wilde Natur. Der Übergang von der Stadt in die Landschaft der Binnenwiesen ist einmalig. Auch der über die Außenweide schweifende Blick mit den grasenden Pferden oder den rastenden Wildgänseschwärmen bietet dem anreisenden Touristen bei seiner Fahrt von der Reede ein Gefühl von Weite und Freiheit. Und dies ist das Hauptmotiv für alle Freunde und Gäste, die wir kennen, immer wieder nach Borkum zu kommen. Eine Zerstörung dieser Landschaften wäre abgesehen von dem Schaden an der Natur auch eine ästhetische Geschmacklosigkeit, nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für uns Borkumer, deren Heimat unsere Insel ist. Ganz abgesehen von dem Wasserbedarf eines Golfplatzes und der Düngemittelbelastung unseres Trinkwassers !!! Dieser Schaden würde nicht davon aufgewogen, dass einzelne Hotelbetreiber vielleicht einen gewissen marginalen Werbeeffekt durch einen Golfplatz hätten.

Eine signifikante Steigerung der Borkumer Gästezahlen durch Golfspieler würde sich letztendlich selbst limitieren, denn welcher vornehme finanzstarke Goldspieler der 5-Sterne-Klasse würde auf einem überbelasteten Platz vor jedem Loch Schlange stehen wollen?

Zum Schluss noch einmal zu den Wildgänsen, für die Borkum ein lebensnotwendiger Rastplatz ist! Würden die Wildgänse einen Golfplatz respektieren? Gänsekot auf dem Golfplatz würde nicht als vornehm empfunden werden. Man müsste dann die Gänseschwärme durch Böllerschüsse vertreiben.

Dr. Ulrich Malchau
Dr. Christiane Malchau
Borkum

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